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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Als eine Erkrankung Profisportler Ray Waller (Wyatt Russell, The Falcon and the Winter Soldier) dazu zwingt, seine Karriere aufzugeben, zieht er mit seiner Frau Eve (Kerry Condon, Oscar®-nominiert für The Banshees of Inisherin), seiner Tochter Izzy (Amélie Hoeferle, Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds & Snakes) und seinem kleinen Sohn Elliot (Gavin Warren, Fear the Walking Dead) in ein neues Haus mit Pool. Doch im Wasser lauert etwas Böses, das nur darauf wartet, die Familienmitglieder in die Untiefen eines unvorstellbaren Albtraums zu ziehen.Der schimmernde Swimmingpool wird den Kindern Spaß machen und ihm bei seiner Reha helfen, so überzeugt Ray seine Frau von dem neuen Haus. Dass er insgeheim davon träumt, wieder in der Profiliga Baseball spielen zu können, davon sagt Ray ihr nichts. Doch dies ist ein harmloses Geheimnis im Vergleich zu dem, das in dem Haus verborgen liegt. Als etwas zutiefst Böses aus der dunklen Vergangenheit des Hauses entfesselt wird, beginnt für die Familie ein schier aussichtsloser Kampf, den Kopf über Wasser zu halten.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Saw, Piggy, Lights Out, Smile und viele weitere. Es ist keine Seltenheit, dass Kurzfilmhorrorfilme zu abendfüllenden Werken umgewandelt werden. Die Bandbreite der Ergebnisse dieser Transformation erstreckt sich von entbehrlich bis gelungen, wobei die meisten Investitionen aus kommerzieller Sicht Früchte tragen und einige sogar zu regelrechten Dauerbrennern avancieren. Diese Praxis der Erweiterung ermöglicht nicht nur finanziellen Erfolg, sondern bietet auch den Kurzfilmregisseuren die Gelegenheit, ihr Können im Spielfilmbereich zu erproben.

Regisseur Bryce McGuire benötigte beinahe ein Jahrzehnt, um seinen Horror-Short Night Swim in ein gleichnamiges Kinowerk zu verwandeln. Die Kürze des ursprünglichen Films zeichnete sich durch präzise Fokussierung auf Effektivität aus. Die Herausforderung, diese vierminütige Intensität auf Spielfilmlänge zu übertragen, bestand zweifelsohne darin, nicht nur beängstigende Szenen zu präsentieren, sondern auch Erzählstränge zu schaffen und Charaktere einzuführen, mit denen das Publikum mitfiebern kann. Mit der Mitwirkung von (Oscar-nominiert für The Banshees of Inisherin) und , der kürzlich noch in Monarch: Legacy of Monsters zu sehen war, scheint diese Ambition zumindest auf dem Papier geglückt zu sein.

Bedauerlicherweise offenbart sich jedoch, dass es eben auch Papier ist, das Night Swim einen kräftigen Dämpfer versetzt. Das Drehbuch präsentiert sich an einigen Stellen derart durchschnittlich, dass die Spannungskurve selten nennenswerte Höhepunkte erreicht. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die Tatsache, dass die Spielfilmversion allein aufgrund ihrer Länge nicht verbergen kann, dass die eigentliche Bedrohung, der wahre Schrecken, von einem hinterhältigen Swimming-Pool ausgeht. Ein Amityville-Schwimmbecken - eine Konzeption, die Fans von Stephen King möglicherweise als literarische Kühnheit akzeptieren würden. Doch in einem cineastischen Korsett ohne ironische Reflexion wirkt diese Idee mehr als nur ein wenig absonderlich. Nicht auf eine Weise, die das Interesse weckt, sondern eher wie eine Parodie, bei der die Pointe im Laufe des Entstehungsprozesses ertrunken ist.

Wäre das wenigstens noch so schlimm, dass es Aufregung evoziert hätte, doch alles an der Blumhouse-Produktion ist elendig lapidar und leer. Nichts sticht richtig heraus. Nicht mal die ganz dummen Ideen können eine Reaktion hervorrufen. Das Geschehen dümpelt fragil vor sich hin, und die Inszenierung weiß nie so richtig etwas anzufangen mit dem Polterpool. Absehbare Schocks und gängige Gruselpraktiken werden zweckmäßig aneinandergereiht und abgespielt. Die Geschichte passiert dabei die üblichen Gefilde und endet schließlich ohne besondere Vorkommnisse, narrativ wie dramaturgisch vorhersehbar wie Chlorgeruch am Beckenrand. Night Swim ist einer dieser Filme, bei denen es wünschenswert gewesen wäre, wenn sie richtig versagt oder eben triumphiert hätten. Doch der Titel ist so misslungen, weil er eben so leidlich, so absolut konform und reizlos daher kommt. Das muss auch erst einmal erreicht werden, bei einem Film über böse Geister in einem Vorort-Schwimmbecken.

Fazit

Ein Besuch im Amityville-Planschbecken ist wohl nur für jene zu empfehlen, die ihre Horrorfilme möglichst einfallsarm, monoton und gleichgültig mögen. Nicht von der skurrilen Prämisse täuschen lassen - dieser Film ist so empfehlenswert wie ein Kopfsprung in ein leeres Becken.

Kritik: Sebastian Groß

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