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Inhalt

Sommer 1988: Im amerikanischen Hinterland haben vermeintliche Satanisten bereits 18 unschuldige Menschen umgebracht. Für die besorgten Sittenwächter ist ganz klar, dass nur Heavy Metal schuld an allem sein kann! Das hält die drei Freundinnen Alexis, Val und Beverly nicht davon ab, einen Roadtrip zu einem Heavy-Metal-Festival zu unternehmen. Dort angekommen, lernen sie Mark, Kovacs und Ivan kennen und beschließen, nach dem Konzert in Alexis' abgelegenem Landhaus weiterzufeiern. Was eine Nacht voller Spaß und Ausschweifung werden sollte, nimmt allerdings schnell eine mörderische Wendung und nicht alle werden diese unheilvolle Party überleben …

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Dass Marc Meyers (All my Life – Liebe, als gäbe es kein Morgen) sicherlich kein unbegabter Filmemacher ist, hat er mit dem drei Jahren veröffentlichten My Friend Dahmer bewiesen. Sein konzentriert inszeniertes Porträt über die Jugendjahre des Serienkillers Jeffrey Dahmer zeichnete sich nicht nur durch eine aufmerksame Schauspielführung aus, sondern konnte auch auf psychologischer Ebene punkten, weil der Film es letztendlich gekonnt vermied, allzu sehr in die Klischeefalle zu treten. Kein Wunder, dass My Freind Dahmer zu den Highlights des damaligen Fantasy Filmfest gezählt wurde. Seine zweite Regiearbeit, We Summon the Darkness, durfte man sich indes im Zuge des diesjährigen Fantasy Filmfest Nights zu Gemüte führen – und dabei Zeuge einer handfesten Enttäuschung werden.

Natürlich ist es nun ein Stück weit unfair, My Friend Dahmer mit We Summon the Darkness zu vergleichen, verfolgen die beiden Filme doch vollkommen unterschiedliche Ambitionen. Wo Marc Meyers aber bei den seriösen Tönen ein bisweilen überraschendes Feingefühl an Tag legte, versagt er in Sachen Fun-Splatter auf gesamter Linie, denn: We Summon the Darkness ist weder sonderlich kurzweilig, noch beweist er das nötige Maß an Kreativität, wenn es darum geht, Gewalt in Szene zu setzen. An dieser Stelle kommen wir dann auch direkt zum größten Kritikpunkt: Marc Meyers schöpferischer Einfallsreichtum ist nicht nur überschaubar, sondern teilweise gar überhaupt nicht existent. Das macht sich vor allem nach Ablauf der ersten zwanzig Minuten bemerkbar, wenn die Lutzi sich partout dagegen weigert, endlich abzugehen.

Dass We Summon the Darkness den Sexyness-Faktor seiner mit Alexandra Daddario (San Andreas), Maddie Hasson (I Saw the Light) und auch Keen Johnson (Midway - Für die Freiheit) gegebenen Möglichkeiten zu keiner Zeit wirklich realisiert, ist eine Sache. Von Nudität jedenfalls scheint Marc Meyers nicht einmal im Genre-Kontext etwas zu halten. Bitter ist es nur, wenn sich We Summon the Darkness zu einem Großteil der Handlung in die immer gleichen Szenenabläufe verstrickt und sein (spaßig gedachtes) Horrorszenario durch repetitive Drögheit nach und nach zum Erliegen bringt. Dadurch wird nicht nur jede Abwesenheit von Innovationskraft nachhaltig unterstrichen. Es wird auch verdeutlicht, wie schwach und uncharismatisch die hiesigen Darsteller eigentlich agieren. Ein echter Reinfall also, wenn man einem Film wie diesem bereits seine Schauspielleistung zu Lasten legt.

Fazit

Großes Gähnen. "We Summon the Darkness" ist keine spaßige Genre-Perle, sondern ein von jedem Einfallsreichtum befreite Schlaftablette. Bereits nach zwanzig Minuten wird hier überdeutlich zum Ausdruck gebracht, dass Marc Meyers weniger ein Gespür für Sex, Gewalt oder Humor besitzt. Durch die immer gleichen Szenenabläufe kommt das spaßig gedachte Horrorszenario schnell zum Erliegen. Ein Reinfall.

Kritik: Pascal Reis

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