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"Endgame" ist nicht das Ende des Kinos - Die Kinostarts der Woche

von Sebastian Groß

In den USA erlitt der Thriller Im Netz der Versuchung Schiffbruch, obwohl der Film mit Matthew McConaughey und Anne Hathaway prominent besetzt ist. Nun kommt der Film auch in unsere Kinos und unser Souli hat ihn sich vorab ansehen dürfen. Für ihn erweist er sich als Edletrash, der mehr Kopfschütteln als Applaus auslöst. 3,5 Punkte für das neue Werk des Peaky Blinders-Schöpfers Steven Knight. Hier das Fazit:

Man kann "Im Netz der Versuchung" sicherlich mit der Faszination betrachten, wie extrem dieser Edeltrash an seinen eigenen (angeblichen) Ambitionen scheitert. Dadurch ergibt sich eine unfreiwillige Komik, die den Filmgenuss ein Stück weit angenhmer macht. Steven Knight aber hat hier zweifelsohne einen der großen Rohrkrepierer des Jahres abgeliefert: Hirnrissig, konfus, peinlich. In seiner pathetischen Ernsthaftigkeit scheint der Regisseur und Drehbuchautor gar nicht zu merken, dass er nicht nur über das Ziel hinausschießt, sondern, dass es offenbar überhaupt kein Ziel gegeben hat.

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