Bildnachweis: © Universal | Szene aus "Der weiße Hai"

Eine Polemik: Horrorfilme im weiten Ozean

von Thomas Repenning

Das weite und offene Meer steckt voller Gefahren; und vorallem voller Potenzial. Es wäre natürlich schön wenn viele Regisseure, die in diesem Genre tätig sind, sich an dem psychologischen drei-Fakten-Modell orientieren, aber dieses allein macht noch keinen sehenswerten Film. Es muss selbstverständlich noch auf viele andere Aspekte geachtet werden. Vorallem aber sollte man damit aufhören nur die differential-psychologische Perspektive des Angstwesens zu ästhetisieren, die sich von naiven College-Studentinnen, nervigen Teenagern und quietschenden Blondinen ernährt. Ein Gesamtpaket muss her, wie bei Werken wie Open Water, Piranha, "Shark" und Der weiße Hai.

Aus Shark Night 3D wäre mit Sicherheit ein ziemlich guter Film geworden, wenn man mehr Attribute des Horrorkinos beachtet hätte. Selbst aus Streifen wie Bait 3D - Haie im Supermarkt könnte ein brauchbarer Thriller werden, wenn die Umsetzung stimmt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


Nur für den Fall der Fälle, dass ihr das eben Gelesende gemocht habt:

[●REC] 

Vincent Gorez Filmkritk

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