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Quelle: themoviedb.org

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Riley ist inzwischen im Teenageralter angekommen. Obwohl Rileys Emotionen inzwischen ein eingespieltes Team sind, gerät alles durcheinander, als eine ganz neue Gefühlsregung das Hauptquartier der Gefühle durcheinanderbringt: Zweifel.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

„Mam und Dad sind stolz auf mich. Ich bin stark, ich bin toll, ich bin eine echt gute Freundin. Ich bin eine Gewinnerin. Ich bin ein guter Mensch.“ Das sind Rileys Glaubenssätze vor der Pubertät, doch während der Pubertät läuten im wahrsten Sinne des Wortes die Alarmglocken und all die wunderbaren Emotionen und Glaubenssätze, die Riley hatte, werden abgerissen und platt gewalzt, denn eine ganz neue Emotion übernimmt das Ruder und das ist diesmal Zweifel. Dabei bringt diese neue dominante Emotion auch noch andere Emotionen mit sich, nämlich Neid, Peinlich und Ennui alias „Kein Bock“. Schon Teil 1 zeichnete sich durch ein originelles Drehbuch und die fantasievolle Gestaltung aus, doch auch Teil 2 kann locker mithalten, weil man genau da anknüpft, wo Teil 1 aufhört und sich stilistisch an das bereits in Teil 1 vorgegebene Schemata hält, mit dem Unterschied, dass in dem Vorgängerfilm der Auslöser für das Gefühlschaos, der Umzug in eine neue Stadt war und in Alles steht Kopf 2 ist es eben der drohende Verlust der Freunde gepaart mit dem sportlichen Ehrgeiz.

Was ist es nur, dass die Menschen an Alles steht Kopf-Universum so fasziniert? Vermutlich ist es die Tatsache, dass die Emotionen, die sonst niemand sieht, ein Gesicht bekommen und dann sind sie auch noch in eine solch knuffige Optik verpackt. Allein Freude erfüllt alle Merkmale des Kindchen-Schemas mit ihren großen Kulleraugen und dem runden Gesichtchen, sodass man als Zuschauer eigentlich keine andere Wahl hat als im Chor zu rufen: „Wie niedlich ist das denn?“ Auch die anderen Figuren bestechen mal durch ihre Coolness wie Ennui mal durch ihre Tapsigkeit wie die Figur Peinlich und sie sind alle da um eine Mission zu erfüllen, denn bei Alles steht Kopf 2 geht es nicht nur um pure Niedlichkeit, sondern darum eine tiefgründige Ebene aufzubauen, die vermutlich nicht alle Kinder sofort verstehen werden, die aber für alle Erwachsenen um so mehr Sinn macht. Alles steht Kopf 2 ist aus psychologischer Sicht durchaus wertvoll, weil er offenbart, wie schwierig die Pubertät sein kann und mit wie vielen verschiedenen Emotionen die Teenager zu kämpfen haben. Insoweit ist dieser Film für Erwachsene sogar noch viel wichtiger als für Kinder, weil er für mehr Verständnis für Kids und Teenies plädiert. Deswegen sind beide Alles steht Kopf-Filme mindestens genauso wertvoll wie ein Elternratgeber.

Es gibt so viele verschiedene Facetten der Gefühle, die bei Alles steht Kopf 2 zum Vorschein kommen, dass sogar bei den abgebrühtesten Zuschauern Gefühlsregungen ausgelöst werden, und das, obwohl die Problemchen, die Riley in beiden Teilen hat, derart trivial sind, dass sie einen genauso gut ungerührt hätten lassen können. Riley führt ein derart perfektes Bilderbuchleben mit Mami und Daddy, die immer für sie da sind, dass man sich eigentlich über ihre völlig unangebrachten Gefühle der Traurigkeit oder Wut nur wundern kann, doch trotzdem schaffen es beide Filme bei den Zuschauern Empathie für dieses kleine Mädchen auszulösen, weil hier Situationen aufgegriffen werden, die vielen Teenagern den Schlaf rauben. Insoweit können sich sowohl die Kinder als auch Erwachsene gut mit diesen ganzen Gedanken, die man als Kind hat, identifizieren. „Bin ich gut genug? Bin ich cool genug? Werde ich von anderen akzeptiert? Werde ich Freunde haben, bzw. werde ich für immer und ewig mit meinen Freunden zusammen sein?“ Das sind alles universelle Fragen, die sich jeder zu hundert Prozent in irgendeiner Phase seines Lebens schon mal gestellt hat oder noch stellen wird.

Das ist ja das Gute an Alles steht Kopf 2, dass der Film alle Zuschauer mitnimmt und man muss den Vorgängerfilm auch nicht zwangsläufig kennen, um mitzukommen, weil die Zusammenfassung von Teil 1 sehr elegant im Teil 2 eingeflochten wird. Der größte Unterschied zwischen beiden Teilen ist wohl, dass Alles steht Kopf 2 weitaus lustiger ist und weniger sentimental als Teil 1, indem sich Riley von ihrem imaginären Freund Bing Bong verabschieden muss. Der Abschied von der Kindheit wird insoweit schmerzhafter als der Übergang in die Erwachsenenphase dargestellt. Statt Bing Bong gibt es im Teil 2 die lustige Bauchtasche Bauchi und den geheimen Crush von Riley. Gerade im Zusammenhang mit diesen Figuren driftet Alles steht Kopf 2 in eine sehr kindliche Ecke ab und scheint in diesen Phasen weniger auf die Tiefgründigkeit als auf Spaß und optische Unterhaltung zu setzen. Das ist aber auch gut so, weil bei einem Kinderfilm sicherlich niemand erwartet, dass eine Lektion sich an die nächste reiht und wenn man ehrlich ist, dann tut eine kleine Verschnaufpause vom Nachdenken wirklich gut und in dieser Pause kann man sich voll und ganz auf die großartige Optik des Films konzentrieren, die dazuführt, dass man sich vorkommt, als wäre man in einem Bällebadbecken gelandet. In solchen Momenten hat man in der bunten und fröhlichen Alles steht Kopf-Welt einfach nur Spaß.

Doch bei all dem Spaß vergisst man auch nicht den doppelten Boden, denn darunter versteckt sich natürlich wieder eine äußerst wichtige Botschaft: Umarmt alle eure Emotionen, denn jede einzelne von ihnen gehört zu eurem Leben dazu und macht euch erst zu dem Menschen, der ihr seid. Kein Mensch ist jemals frei von Zweifel, Wut und Kummer, doch es ist ganz wichtig solche Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern sie zu akzeptieren, weil auch diese Gefühle uns als Menschen ausmachen. Niemand ist perfekt und niemand muss perfekt sein, um von seiner Familie und seinen Freunden akzeptiert zu werden. Seid emotional, seid fröhlich, seid traurig oder habt einfach nur Spaß, denn darum geht es bei Alles steht Kopf 2. So ist das Leben und man sollte es genießen, solange die Menschen, die einem so viel bedeuten, ein Teil unseres Lebens sind.

Fazit

Ein bunter fröhlicher Spaß, der dazu animiert all seine Emotionen zu akzeptieren. "Alles steht Kopf 2" ist genauso fantasievoll und kreativ gestaltet wie Teil 1, bloß weniger sentimental, doch umso lustiger. Die neuen Emotionen sind eine absolute Bereicherung für das "Alles steht Kopf"- Universum.

Kritik: Yuliya Mieland

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