Malerische Landschaftskulissen, zurückgenommenes Schauspiel und eine einfühlsame Inszenierung fügen sich zu einem herausragenden Langfilm-Debüt von stiller Poesie. Trotz der Gewichtigkeit der handlungszentralen Themen von erdrückender Tradition, Kasten-Hierarchien und homophober Diskriminierung bewahrt Rohan Parashuram Kanawade nachdenkliche Romanze Leichtigkeit. Der familiäre Abschied, der die schlichte Handlung einleitet, verweist allegorisch auf die Loslösung von einem unbewussten Pflichtgefühl. Mit Werken wie Payal "All We Imagine As Light" markiert die nuancierte Romanze ein modernes indisches Kino, frei von erdrückender Konvention.
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