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Jumik

Kritik von Jumik

Gesehen: November, 2006

Als Schilderung einer rührseligen Ausnahme mag der Film funktionieren. Aber als Versuch den Stasiapparat stellvertretend in einem Film zu spiegeln, versagt der Film total. Ich würde sogar so weit gehen, dass der Film hochgradig geschichtsfälschend ist, da sich durch den ganzen Film der Anspruch zieht, "echt" zu sein, die "Wahrheit" widerzugeben. Auch die Macher wurden ja nicht müde diesen Ansatz zu betonen.

Dabei ist er ein Hohn für alle, die unter der Stasi leiden mussten und läuft auch allen Erlebnissen und Erkenntnissen aus meinem Familien- und Bekanntenkreis zuwider. Es empfiehlt sich die Lektüre anderer Opfer - und damit meine ich nicht die Täter, die hier im Film zu Opfern umstilisiert werden.

Das Ende des Films ergeht sich dann vollständig im Hollywoodkitsch, das würde ich auch ohne den oben kritisierten historischen Kontext als "mangelhaft" bezeichnen. Naja. Bleibt noch zu betrauern, dass Donnersmark dem Del Toro den Oscar für Pans Labyrinth weggeschnappt hat.

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