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Rom, 1943: Matilde, Cencio, Fulvio und Mario sind die Hauptattraktionen des "Zirkus Mezza Piotta", der von Israel geleitet wird, während jemand mit einem Plan, der das Schicksal der ganzen Welt verändern könnte, nach den vier Freaks sucht.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Es ist schon mittlerweile durchaus ein Wunder, dass es noch Filme gibt, die es versuchen sich mit ihren eigenwilligen Ideen gegen die Marvel- und DC-Comichelden mit ihren Hochglanz-Imposanz-Blockbustern zu stellen. Kleinere Filme, die sich Superhelden auf eine andere und eigene Art und Weise widmen, schöne Geschichten dabei erzählen und – trotz offensichtlicher Inspirationsquellen – das Herz einfach am richtigen Fleck haben. Filme wie Bhavesh Joshi Superhero, The Witch: Part I und Part II, zuletzt Samaritan auf Amazon oder eben der kompromisslose Sie nannten ihn Jeeg Robot. Regisseur , der den zuletzt genannten italienischen Superheldenfilm auf die internationale Bühne brachte, kehrt nun zu seinem Thema zurück und offenbart mit Freaks Out nicht nur seine Liebe zu Origin-Geschichten, sondern auch zum Außergewöhnlichen, Ausgegrenzten und gerade dadurch unglaublich Faszinierenden. Kurz um: Der Titel kommt nicht von ungefähr und offenbart eine ebenso humoristische wie tiefgreifende Geschichte über Ausgrenzung, Hoffnung, Gewalt und Freiheit.

Regisseur Gabriele Mainetti ist unterdessen mittlerweile ein Magier der Bilder geworden: Schon der Beginn von Freaks Out – mit seinen malerischen Eindrücken der fantastischen Figuren und ihren besonderen Kräften (von Insektensteuerung, über Elektrizität, Magnetismus und Superkraft) – ist hierbei bezeichnend und offenbart uns einen magischen Zirkus voller Wunder und Eigenheiten. Der Bruch folgt aber zugleich: Im brutalen Bombenhagel (mit eher akzeptablem CGI) wird uns die Welt gezeigt, in der unsere „Freaks“ überleben müssen: Im brutalen, nihilistischen und menschenverachtenden 2. Weltkrieg, als die Nazis die Kontrolle über Italien übernommen haben. Sowohl Folter, Mord, Deportation und Krieg werden so als Themen in die Manege geworfen. Dies wirkt an manchen Stellen unausgegoren, da uns Leichtigkeit und Humor mit teils drastischer Bebilderung serviert wird, ist aber auch erfrischend und nah an den Figuren. Diese wiederrum ergeben ein tolles Gespann aus verschiedenen Welten, Hoffnungen und Zielen, die aber allesamt das gleiche Schicksal teilen: In einer Welt zu leben, welche sie niemals akzeptieren kann.

Genau hier greift Freaks Out am besten: Denn während die vermeintlichen „Helden“ die Ödnis und den Krieg durchwandern, stoßen sie auf eine Partisanengruppe, die allesamt mit Entstellungen, verlorenen Gliedmaßen oder anderen Wunden zu kämpfen haben. Gleichsam ausgestoßene, die aber ihr Schicksal in die eigene Hand genommen haben und effektiv – mit ihren Mitteln – die Besatzer bekämpfen. Freaks Out ist am Ende aber keineswegs ein Kriegsfilm oder ein Superhelden-Actioner. Viel mehr ist der Film eine Odyssee in die Menschlichkeit mit einem Setting, welches passender nicht hätte sein können. Zudem wird uns mit dem wahnsinnigen Offizier Franz () – der selbst in die Zukunft sehen kann – ein Antagonist eingeführt, der ebenfalls in keine Schublade passt und mit seiner Brutalität gar an Josef Mengele erinnert. Und dennoch: Wenn Freaks Out seine kleinen Kämpfe bestreitet, wird dies auch durchaus imposant und krachend in Szene gesetzt. Gerade das Finale – so übertrieben und an manchen Stellen durchaus trashig daherkommen – ist visuell bestechend und vor allem emotional kraftvoll. Der fantastische Soundtrack – hier ist das Highlight ein Klavierstück von Radiohead – Creep (passend) – schafft hier sein Übriges. Spätestens hier wird deutlich, dass Freaks Out ein besonderer, ja einmaliger Film ist, den gerade Fans nicht verpassen sollten.

Fazit

"Freaks Out" ist ein einmaliger, besonderer und faszinierender Superheldenfilm, der gerade durch seine Einzigartigkeit klare Vorteile gegenüber seiner großen Konkurrenz von Marvel und DC aus Hollywood hat. Hier geht es um leise Töne, um den Kampf nach Freiheit und Anerkennung, um das Ausgegrenzte und der Frage nach dem Menschsein. Trotz dem Kampf Humor, Brutalität und Drama, wird hier ein schönes Stück Genre-Kino offenbart. Gabriele Mainetti erschafft hier mit Leichtigkeit einen der wohl besten Superheldenfilme des Jahres.

Kritik: Thomas Repenning

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