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Short Peace

Mugiwara

Von Mugiwara in Nippon Connection 2014

Short Peace Bildnachweis: http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/03/videogames/aplus/B00I9TVGYI/B00I9TVGYI-bild2.jpg
Bevor der Hauptfilm "Short Peace" startete, spendierte die Nippon Connection im Vorprogramm noch zwei großartige Kurzfilme, die den Hauptfilm inhaltlich bei weitem übertroffen haben und zu denen an dieser Stelle auch noch 1-2 Sätze gesagt werden sollten:

The Portrait Studio
Nippon Connection
: Japan im 19. Jahrhundert. Ein Portrait-Fotograf, der es sonst immer schafft, mit fantasievollen Tricks ein Lächeln seiner Kunden hervorzulocken, hat bei einem kleinen Mädchen keinen Erfolg. Doch ihre Verbindung wird selbst Kriege und Katastrophen überstehen.

Mugiwara: Mit einfachsten Mitteln bringt "The Portrait Studio" den Zuschauer den Zuschauer im einen Moment zum lachen und im nächsten zum weinen. So viel Emotionen mit so kleinen Tricks zu erzeugen ist wahrlich eine Kunst. In einem Wort: Wunderschön!


Sonny Boy & Dewdrop Girl
Nippon Connection
: Hinata ist in seine Mitschülerin Shigure verknallt, traut sich aber nicht, es ihr zu sagen. Als sie in eine andere Stadt zieht, nimmt er allen Mut zusammen und will ihr seine Liebe gestehen. Eine fantastische Reise durch die Lüfte beginnt.

Mugiwara: Ebenfalls bezaubernd ist die Geschichte um Hinata und Shigure. Obwohl der Regisseur keine Zeit hat seine Charaktere große einzuführen, kann man sich als Zuschauer direkt in sie hineinversetzen und fiebert von Anfang bis Ende mit.


Short Peace
Nippon Connection: Traditionelle Animation und moderne CGI-Technik prallen in diesem visuell beeindruckenden Innovationsfeuerwerk aufeinander: SHORT PEACE leistet nichts geringeres, als den Horizont von Anime um ein Stückchen zu erweitern. Shuhei MORITA lässt in seinem Oscar-nominierten POSSESSIONS beseelte Gegenstände spuken, Katsuhiro OTOMOs überwältigendes Historienepos COMBUSTIBLE gibt sich als animierter Holzschnitt. Hiroaki ANDO erzählt in seiner blutigen Ökofabel GAMBO vom Mit- und Gegeneinander von Mensch und Natur, zuletzt treibt Mecha-Veteran Hajime KATOKI in seiner dystopischen Zukunftsvision A FAREWELL TO WEAPONS eine Waffen-Spezialeinheit an ihre Grenzen. Der Maßstab ist gesetzt: Wenn die Zukunft der Japanimation so aussieht, kann man noch einiges erwarten.

Mugiwara: Short Peace hat mich - ob der doch recht hohen Erwartungen - etwas enttäuscht. Zwar ist der Film optisch eine absolute Granate, inhaltlich hat er mich aber über weite Strecken kalt gelassen. Liegt z.t. aber auch daran, dass die zwei Kurzfilme die im Vorprogramm liefen deutlich mitreißender waren.

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