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Ace Ventura – Ein tierisch transphober Detektiv (na klar, Lidanoir)

Stu

Von Stu in Geschmäcker ändern sich

Ace Ventura – Ein tierisch transphober Detektiv (na klar, Lidanoir) Bildnachweis: © Warner Bros. | Promo-Bild zu "Ace Ventura"

Jim Carreys großer Durchbruch als Leinwandkomiker weckt in mir schöne Erinnerungen an all die Kinofilme, die ich dank Elternbegleitung trotz der FSK sehen konnte. Das war dreifach geil, da 1) bessere Filme 2) Quality Family Time 3) FYFSK – Fuck You FSK. Die endlosen Flachwitze hängen an einem ziemlich simplen Plot. Trotzdem habe ich eine Sache nicht verstanden.

Ace findet raus, dass die Polizeiagentin, mit der er vorher rumgemacht hat, früher mal ein Mann war. Warum kotzt er dann? Warum frisst er quasi eine Tube Zahnpasta, verbrennt seine Klamotten und rennt unter die Dusche? Inzwischen weiß ich natürlich warum. Weil Ace ein transphober Idiot ist. Und all die Typen, die ebenfalls was mit besagter Polizeibeamtin hatten (weil alle von der LGBT-Truppe ja total promiskuitiv sind und im Film gar Sex mit Tieren haben) und würgen, als sie von der Geschlechtsanpassung erfahren, sind auch transphobe Idioten. Aber am schlimmsten sind die Drehbuchautoren (Carrey inklusive), die hier ihre Transphobie, Homophobie und Misogynie zelebrieren und dazu ein paar Rape Jokes fallenlassen (Ace‘ Ekelreaktion imitiert Verhaltenstropen verbunden mit sexuellem Missbrauch).

In den 80ern und 90ern lagen sie mit der aggressiven Menschenverachtung voll im Trend (Crocodile Dundee 2, Die nackte Kanone 33 1/3). Ach was, liegen sie heute immer noch. Siehe etwa The Hangover 2 und Zoolander 2.

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