Zwischen Märchen, Morallektion und Melodrama konnte sich Anna Muylaert offenbar bis zuletzt nicht entscheiden. So schleppt sich ihre Geschichte von einer jener fiktiven Über-Mütter, die jede Last für ihren Nachwuchs ertragen, von einem Genre-Stereotyp zum nächsten. Ähnlich der Hauptfigur, deren prägnante Verkörperung durch Shirley Cruz einer realistischeren Filmwelt entsprungen scheint. Verstaubt wirkt nicht nur das Frauenbild, sondern auch der sich in Slut Shaming äußernde Moralismus. Trotz einiger passabler Ansätze ist das leider nicht der beste Film.
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