Im Zeitraum eines Handlungsjahres, das mit dem Frühling beginnt und mit dem Winter endet, überrollt die Figuren Huo Mengs ein über Jahrzehnte aufgestauter historischer Wandel. Die Ära der Urbanisierung und Technologisierung trifft die vom Wirtschaftsboom abgeschnittene Landbevölkerung wie ein weiteres der Umweltdesaster, denen sie sich seit Generationen widersetzen. Nur hilft diesmal kein Widerstand. Grüne Felder weichen kargem Brachland und das lebendige Porträt dörflichen Lebens erinner gen Ende an eine ausgebleichte Sepia-Fotografie; zärtlich-bitteres Monument eines vergessenen Verlusts.
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