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Arischer Schrecken aus Kinderaugen: "Nebel im August"

Stu

Von Stu in Alles was Spaß macht: Krieg, Euthanasie und Pixar – Die Kinostarts der Woche

Arischer Schrecken aus Kinderaugen: "Nebel im August" Bildnachweis: © Studiocanal

Das Drama Nebel im August schildert die Euthanasie-Maschinerie der Nazi-Zeit durch die Augen eines Jungen. Unser Autor Jonasson hat sich den Film vorab ansehen dürfen und kann ihn nur empfehlen, auch wenn er die Plakativität der Umsetzung bemängelt. Das macht 7,5 Punkte. Hier sein Faszit:

Die deutsche Filmlandschaft ist mit „Nebel im August“ um ein engagiertes, neue Wege beschreitendes Historiendrama reicher geworden. Man verzichtete zwar nicht auf schwelgende Orchestertöne, dafür aber auf eine plakative Symbolik und Spekulationen über Tätermotive. Dabei entstand eine feinsinnige Charakterzeichnung, die durch ihre von Grund auf ehrliche Erzählweise den betreffenden Menschenschicksalen über weite Strecken gerecht wird. Ein Aufschrei an die Menschlichkeit. Eine Geschichte, die einen fast erdrückt und durchgerüttelt in die Normalität entlässt.

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